Die EU sollte eine Sprachakademie für europäisches Englisch errichten

Updated: Apr 2, 2019

Wenn Englisch zur Lingua franca wird, dann sollte die Sprache auch Gut der gesamten Menschheit sein: Als Norm muss gelten, dass Englisch der ganzen Welt gehört. Ein guter Weg in diese Richtung ist, Sprachstandards für Nichtmuttersprachler zu formulieren. Neben den akzeptierten Versionen des Englischen (vom amerikanischen Englisch bis zum indischen Englisch) sollten wir auch andere Lingua franca des Englischen wie deutsches Englisch oder spanisches Englisch haben. Sprachakademien könnten nicht muttersprachliche Standards herausarbeiten. Darauf aufbauend sollte die EU eine eigene Sprachakademie für europäisches Englisch einrichten.

Helder De Schutter argumentiert, die Aneignung des Englischen durch Nichtmuttersprachler führe dazu, dass die Sprache mit kulturellem Inhalt angereichert wird, um nicht muttersprachliche Lebenswelten zu bewahren. So wird auch die linguistische Würde wiederhergestellt, denn die Nichtmuttersprachler können dieses Englisch als ihr eigenes wahrnehmen. Die englische Sprache ist dann nicht mehr länger nur das Eigentum einer Minderheit ihrer Sprecher, der Muttersprachler.


Die meistgesprochene Sprache in Europa ist Englisch. Der Zahl ihrer Muttersprachler nach liegt sie zwar hinter Deutsch und Französisch zurück (auch schon vor dem Brexit), aber sie ist die mit Abstand verbreitetste Zweitsprache Europas. 38 Prozent der erwachsenen EU-Bevölkerung, Muttersprachler wie Nichtmuttersprachler, können sich auf Englisch verständigen. Französisch und Deutsch landen mit 12 Prozent beziehungsweise 11 Prozent abgeschlagen auf den Plätzen.

Noch bezeichnender ist, dass 97,3 Prozent der europäischen Schulkinder die gesamte Sekundarstufe I hindurch in der Schule Englisch lernen. Die am zweithäufigsten unterrichtete Sprache ist Französisch, das von 33,7 Prozent der EU-Schüler gelernt wird. Diese happigen 97,3 Prozent legen nahe, dass die ganze EU dem Beispiel von Ländern wie Österreich, Finnland, Schweden, Dänemark und den Niederlanden folgen dürfte, in denen durchschnittlich über 70 Prozent der Bevölkerung fließend Englisch sprechen und die deshalb so gut wie zweisprachig geworden sind. Englisch ist dabei, zur Lingua franca der EU zu werden, die von fast allen EU-Bürgern beherrscht wird, ob als Muttersprache oder als Zweitsprache. Europäer werden ihre Muttersprache mit anderen Muttersprachlern sprechen, mit fast allen anderen Europäern aber Englisch.


Die weite Verbreitung des Englischen in Europa ist von großem Vorteil. Sie ermöglicht uns, wo immer wir hinreisen, in der EU sinnvolle Gespräche zu führen, ärztlichen Rat zu suchen, uns auf Stellen zu bewerben, Wohnungen anzumieten, Geschäften nachzugehen, Konferenzen zu besuchen und uns in der europäischen Öffentlichkeit Gehör zu verschaffen. Englisch fördert sogar die EU-weite Öffentlichkeit, denn die gemeinsame Sprache ermöglicht es, Unterstützer für das eigene politische Anliegen auf allen Seiten des Kontinents zu finden. Kurz: Englisch trägt zur Mobilität, Effizienz und Demokratie in der EU bei.


Glücklicherweise kann die EU all diese Vorteile genießen, ohne dafür regionale Sprachen unterdrücken zu müssen. Die Machthaber, die im 18. und 19. Jahrhundert die Nationalstaaten schufen, haben die große Vielfalt an Sprachen, Mundarten und Platt meist unterdrückt. Sie wollten alle Bürger/innen im Gebrauch der einen Nationalsprache gleichmachen, um landesweit Mobilität, Effizienz und Demokratie durchzusetzen. Ein solches Vorgehen wäre für die heutige EU undenkbar. Eine EU-weite Einheitssprache ließe sich niemals durchsetzen. Doch glücklicherweise braucht es das auch gar nicht. Die EU kann wie ehedem von ihrer sprachlichen Vielfalt profitieren und sich gleichzeitig die Tatsache zunutze machen, dass fast jeder Englisch sprechen kann oder dies bald können wird.


Die erfreuliche Verbreitung des Englischen führt auch zu Ungerechtigkeiten

Trotz dieser Vorteile bringt die Verbreitung des Englischen jedoch auch Probleme mit sich. Bei der Sprache, die Nichtmuttersprachler in immer mehr Lebensbereichen verwenden, handelt es sich um eine Fremdsprache. Das ist, als wäre man Gast in einem Haus, das den Gastgebern, den Muttersprachlern, gehört. Dadurch kommt es zu vier verschiedenen Ungerechtigkeiten.


1) Kommunikative Ungerechtigkeit: Nichtmuttersprachler kommunizieren auf Englisch weniger leicht und weniger erfolgreich als Muttersprachler. Das führt zu kommunikativer Unsicherheit. Muttersprachler sind schlagfertiger und lustiger und können sich besser durchsetzen und andere überzeugen. Das zahlt sich in vielen Lebensbereichen für sie aus.


2) Ressourcenungerechtigkeit: Nichtmuttersprachler müssen für den Erwerb der erforderten englischen Sprachbeherrschung Geld, Energie und Zeit einsetzen. Der Wirtschaftswissenschaftler François Grin schätzt allein den Zeitaufwand auf 10.000 bis 15.000 Stunden. Englische Muttersprachler dagegen erlernen Englisch umsonst, genau wie Nichtmuttersprachler ihre Muttersprache in der Kindheit.


3) Lebensweltliche Ungerechtigkeit: Englisch ist kein neutraler Code, sondern voller angeborener Anspielungen, Symbole und Metaphern. Eine bestimmte Sprache zu sprechen, macht es wahrscheinlicher, auch die in dieser Sprache ausgedrückten Informationsquellen, Werte und Lebensarten zu übernehmen. Gegen Englisch als europäische Lingua franca könnten andere Lebenswelten, die sich in anderen Sprachen ausdrücken, nicht mehr chancengleich konkurrieren. Der Rest der Welt sollte nicht angloamerikanisch im Kopf werden müssen, nur weil Englisch über seine muttersprachlichen Grenzen hinauswächst.


4) Die Würde betreffende Ungerechtigkeit: Englisch-Muttersprachler haben sich daran gewöhnt zu erwarten, dass Dienstleistungen in anderen Ländern auf Englisch angeboten werden. Das ist zwar verständlich, nur bedeutet es eben auch, dass von Nichtmuttersprachlern strukturell erwartet wird, sich anzupassen und Muttersprachler auf Englisch anzusprechen. Auf Dauer erzeugt die Erfahrung dieser Asymmetrie beim Nichtmuttersprachler ein Gefühl von Minderwertigkeit. Zudem genießen Englisch-Muttersprachler in solchen Gesprächen das höhere linguistische und symbolische Ansehen. Sie drücken sich selbstbewusster aus und können so aus der schlichten Tatsache, dass Englisch zur Lingua franca geworden ist, unverdientes Prestige gewinnen. Beides, der Druck, sich anzupassen, wie das geringere Prestige, wenn sie sich anpassen, setzt Nichtmuttersprachler in ihrer Würde herab.


Alle diese vier Ungerechtigkeiten ergeben sich aus der Tatsache, dass die als Lingua franca benutzte Sprache für eine Teilmenge ihrer Sprecher zugleich die Muttersprache ist. Bediente sich die Welt einer Lingua franca, die für alle eine Fremdsprache wäre und keine Muttersprachler hätte, wären alle gleichermaßen von kommunikativen Problemen und erforderlichen Investitionen betroffen. Deshalb wäre rein theoretisch eine Kunstsprache wie Esperanto die bestmögliche Lösung für Europa. Esperanto aber ist derzeit keine ernst zu nehmende Konkurrenz für Englisch: Es stellt ein Ideal dar, dessen Verwirklichung so völlig unrealistisch ist, dass sich darauf weder ein politisches noch ein normatives Vorhaben gründen lässt. Realistischer (als Alternative zu Englisch, aber nichtsdestotrotz verfehlt) ist das offizielle 1-plus-2-Modell der EU, das sicherstellen soll, dass alle Bürger/innen neben ihrer Muttersprache zwei Fremdsprachen beherrschen. Dieses 1-plus-2-Modell ist ein hehres Ideal, das ich unterstütze. Nur lernt heutzutage jeder Englisch – die zusätzliche, zweite Fremdsprache ist nicht viel mehr als weiße Salbe, um die Vorherrschaft des Englischen etwas abzumildern. Ich kann nicht erkennen, wie sich das bald ändern sollte. Dass Portugiesen und Ungarn oder Schweden und Griechen sich in irgendeiner anderen Sprache verständigen werden als Englisch, ist doch äußerst unwahrscheinlich. Da alle Europäer ohnehin der englischen Sprache mächtig sein werden, bringt es kaum zusätzlichen Nutzen, wenn ein Rumäne auch Italienisch versteht oder eine Deutsche ein wenig Französisch spricht.

Für andere Sprachen einzutreten, ob nun für Esperanto oder für Französisch, Deutsch, Italienisch etc, ist gut und schön. Die Wirklichkeit aber entwickelt sich in eine andere Richtung; ihren Kurs grundlegend ändern zu wollen, ist als Vorgehensweise zur Herstellung linguistischer Gerechtigkeit allzu utopisch. Englisch wird uns mit all seinen Vor- und Nachteilen erhalten bleiben. Deshalb müssen Nichtmuttersprachler nach Wegen suchen, die oben beschriebenen Ungerechtigkeiten ­abzumildern.


Europäer müssen sich die englische Sprache zu eigen machen

Eine Lösung, die ich vorschlage, ist diese: Nichtmuttersprachler müssen sich das Englische zu eigen machen und ihre eigenen, nicht muttersprachlichen Regeln dafür aufstellen – ohne Rücksicht darauf, was Muttersprachler für korrektes Englisch halten. Wenn das Englische die Grenzen seiner Heimatländer überschreitet, sollte es den Europäern gehören. Dazu sollten sie auf Grundlage ihrer Muttersprachen eigene Regeln und Standards für das Englische aufstellen.


Englisch ist eine Sprache mit mehreren anerkannten Standardvarianten wie amerikanisches Englisch, australisches Englisch, britisches Englisch und vielen postkolonialen Varietäten wie indisches Englisch, nigerianisches Englisch oder singapurisches Englisch. Man kann einem Australier oder einem Inder nicht mehr gut sagen, er möge doch bitte korrektes Englisch sprechen: Dies alles sind unterschiedliche Englische eigenen Rechts. Da nun auch der Rest der Welt in zunehmendem Maße Englisch spricht – man könnte das eine zweite linguistische Kolonisation nennen –, sollten wir entsprechend auch Lingua franca Englische wie deutsches Englisch, spanisches Englisch oder italienisches Englisch anerkennen.


Was die Anerkennung europäischer Englische bedeuten würde, zeigt dieses Beispiel: Der akademische Leiter einer Universität ist auf dem europäischen Kontinent normalerweise der „rector“ (oder „Rektor“). In Großbritannien heißt die gleiche Position „vice-chancellor“. Mir käme es unnötig unterwürfig vor, wenn europäische Akademiker den Begriff „vice-chancellor“ der englischen Nomenklatur verwendeten. Absurd auch deshalb, weil dieser Begriff allein Briten an das rein zeremonielle Oberhaupt – eben den „chancellor“ – denken lässt, das es in dieser Form an den meisten europäischen Universitäten gar nicht gibt. Die einfache Lösung ist die Bestimmung, dass Kontinentaleuropäer die Leiter ihrer Universitäten auf Englisch „rector“ nennen.


Regeln für europäisches Englisch

Bestehende Sprachakademien sollten die Aufgabe übernehmen, Regelwerke für nicht muttersprachliches Vokabular, aber auch für Aussprache, Grammatik und Ausdrucksweisen aufzustellen. Darauf aufbauend sollte jedoch auch die EU ihre eigene Sprachakademie für europäisches Englisch ins Leben rufen – zu zwei Zwecken:


1. zur Standardisierung EU-interner Begriffe und Formulierungen wie „acquis“ („Besitzstand der EU“, die Gesamtheit des EU-Rechts), „Council“ („Rat“), „General Secretariat“ („Generalsekretariat“), „commissioners“ („Kommissionsmitglieder“), „heads of cabinet“ („Kabinettchefs“) oder „Committee of the Regions“ („Ausschuss der Regionen“) – alles Termini, die im britischen Standardenglisch eine andere oder gar keine Bedeutung haben. Deshalb sollte der britische Sprachstandard, wie beim „rector“, auch in diesen Fällen kein Maßstab sein.


2. zur Harmonisierung der verschiedenen europäischen Englische, um zu verhindern, dass sie sich so weit auseinanderentwickeln, dass die Lingua franca Englisch als solche in Gefahr gerät. Ein Vorbild in dieser Hinsicht wäre für die EU-Sprachakademie die Asociación de Academias de la Lengua Española.


1780 schlug John Adams, einer der Gründungsväter der Vereinigten Staaten, eine Sprachakademie für föderales Englisch vor, die eine eigenständige Form des amerikanischen Englisch untermauern sollte. Zur Einrichtung dieser Akademie ist es nie gekommen, auch wenn heute amerikanisches Standardenglisch als eigenständige Sprache anerkannt ist. Die EU könnte jetzt das umsetzen, was Adams nie gelang: eine Sprachakademie einrichten, die Regeln für Englisch vorschlägt, die wahrhaftig „unsere eigenen“ sind.


Britisches Englisch ist der Standard, an dem sich gegenwärtig der Gebrauch des Englischen innerhalb der EU-Institutionen ausrichtet. Der English Style Guide. A handbook for authors and translators in the European Commission hält fest: „Die Varietät des Englischen, auf der die ­Anweisungen und Empfehlungen dieses Handbuches basieren, ist der Standardgebrauch in Großbritannien und Irland.“


Das ist verständlich, aber auch problematisch. Englisch ist nicht einfach nur eine der 24 Amtssprachen, in die Dokumente übersetzt werden. Vielmehr spielt Englisch zunehmend die Rolle der Lingua franca der EU. Deshalb sollten sprachliche Gewohnheiten und die Namen europäischer Einrichtungen und Funktionen sich nicht nach britischem oder irischem Standardenglisch richten. Sie sollten eine eigenständige Spielart darstellen – europäisches Englisch –, das von Europäern im Umgang mit der EU und ihren Angelegenheiten gesprochen wird und sich von den lokalen Englischen abhebt.


So wird der Gebrauch des Englischen gerecht

Wie trägt die Anerkennung der regionalen Unterarten sowie des europäischen Englisch zur Abmilderung der vier geschilderten Ungerechtigkeiten bei? Die ersten zwei Probleme – kommunikative Ungerechtigkeit und Ressourcenungerechtigkeit – würden etwas abnehmen, weil die Leistungsanforderungen der regionalen Varietäten für Nichtmuttersprachler ein bisschen leichter zu erfüllen wären. Allerdings würden diese Hürden nur vermindert, nicht ganz überwunden. Erst wenn alle Europäer so fließend Englisch sprechen, wie die Dänen, Niederländer oder Schweden es heute schon tun und wie diese im Grunde zweisprachig aufwachsen, werden diese Probleme stark an Bedeutung abnehmen. Weit mehr bewirken kann mein Vorschlag hinsichtlich der Ungerechtigkeiten, die die Lebenswelt und die Würde betreffen.


Zur Lebenswelt: Eigene Standards der Nichtmuttersprachler erlauben es, das Englische mit dem kulturellen Gehalt, den Metaphern und Ausdrucksweisen anderer Sprachen anzureichern. Auf diese Weise werden nicht muttersprachliche Lebenswelten bewahrt.


Zur Würde: Eigene Standards der Nichtmuttersprachler erlauben es diesen, sich das Englische zu eigen zu machen. Die englische Sprache gehört dann nicht mehr nur einer Minderheit ihrer Sprecher, den ­Muttersprachlern. Vielmehr wird es innerhalb Europas von den Europäern beherrscht, die sich sprachlich dann nicht mehr vor den Muttersprachlern verneigen müssen.


Diese Veränderung des Englischen durch die Nichtmuttersprachler geschieht bereits – wir sollten diese Entwicklung ermutigen. Ich erkenne an, dass das vorgeschlagene Netzwerk von Akademien für europäische Englische die vier Ungerechtigkeiten nicht vollständig beheben kann: Europäisches Englisch und europäische Englische sind nur Teile dessen, was die Schaffung voller linguistischer Gerechtigkeit erfordert. Da jedoch auf absehbare Zukunft Englisch die Lingua franca Europas bleiben wird, haben wir gar nicht die Wahl, nicht einen Teil unseres Alltags auf Englisch zu leben. Kurz gesagt: Wenn das Englische bleibt, müssen wir Wege finden, damit klarzukommen. Mit der Anerkennung und Festschreibung eines europäischen Standardenglisch sowie verschiedener Abarten auf Grundlage der verschiedenen Muttersprachen ließe sich die Ungerechtigkeit abmildern, die durch die Vorherrschaft des Englischen entsteht, während uns dessen wesentlicher Vorteil erhalten bliebe: die Verständigung mit unseren europäischen Mitbürgern.


Aus dem Englischen übersetzt von Joachim Helfer, Karola Klatt und Kai Schnier.


Literaturhinweis

Helder De Schutter. 2018. Global linguistic Justice and English as a Lingua Franca. In: F. Grin and P.


Kraus (Hrsg.): The Politics of Multilingualism. Linguistic Governance, Globalisation and Europeanisation: 167-199. Amsterdam: John Benjamins.


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Europäische Kommission/EACEA/Eurydice. 2017. Key Data on Teaching ­Languages at School in Europe – 2017 Edition. Eurydice Report. Luxemburg: Publications Office of the European Union.


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David Robichaud. 2015. Cooperative Justice and English as a Lingua Franca: The Tension between Optimism and Anglophones Free Riding. In: Critical Review of International Social and Political Philosophy, Band 18 (2): 164–177. Taylor & Francis.


Philippe Van Parijs. 2011. Linguistic Justice for Europe and for the World. ­Oxford: ­Oxford University Press.


Einwände

Am 9. Juni 2018 verteidigte Helder De Schutter seinen Vorschlag in der ­Debatte von Twelve Stars. Im Folgenden werden die Haupteinwände auf­geführt. Seine Erwiderungen darauf können online verfolgt werden.


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